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Fernwanderweg E1 Deutschland



Celle, Deutschland Niedersachsen, Lüneburger Heide
Infos & Reisetipps


Unterkunft & Übernachtung

Eine ganz besondere Zeit erlebt man in "Leisewitz´ Garten" im Norden von Celle. Das bäuerliche Haus aus dem 18. Jahrhundert, 1989 restauriert, trägt den behaglichen Stil von damals noch heute und wird durch modernen Komfort abgerundet. Ein Frühstückssalon und ein romantischer Terrassengarten versetzen den Gast in alte Zeiten und laden zum ausgiebigen Spaziergang entlag der Aller. Des weiteren kann man sich von kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnen lassen. Das nach dem deutschen Dichter und Jurist benannte Haus trägt bis heute den Charme des mit Lessing, Goethe und Nicolai befreundeten Schriftstellers  und lässt den Besucher erahnen, welch naturräumliche Schönheit Leisewitz zum Schreiben inspirierte.


Sehenswürdigkeiten & Ausflugsziele

Die ehemalige Residenzstadt Celle bietet ein unglaublich variables Freizeitprogramm. Zunächst gilt es die Gärten und Parkanlagen zu nennen. Der von René Dahuron im frühen 17. Jahrhundert entworfene Französische Garten mit Bieneninstitut, die im späten 18. Jahrhundert entstandene großzügige Schlossanlage als beliebter Treffpunkt, die 1680 als ursprüngliche Viehtrift angelegte Triftanlage als Erholungspark, Thaers Garten, der 1,9 ha große Stadtgarten mit 2200 m² Wasserfläche und bezaubernder Flora, sowie der weitläufige Heilpflanzengarten bieten genügend Möglichkeiten einfach mal die Seele baumeln zu lassen und sich zu erholen.

Die Kulturlust kann durch zahlreiche Museen gestillt werden. Das "Kunstmuseum Celle" mit der Sammlung von Robert Simon ist ein zweigeschossiger, weißer Kubus mit 75 m² Grundfläche, der nachts leuchtet. Das "Bomann-Museum" zeigt auf 5500 m² Fläche als drittgrößtes Museum Niedersachsens die städtische Wohnkultur des 19. Jahrhunderts, das Handwerk in Celle, die Celler Industriegeschichte und die Lebenswelt Lüneburger Heide. Im "Residenzmuseum" kann das Celle von 1500 bis 1705 als Celle eine Residenzstadt war, erlebt werden. Das Leben der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg veranschaulichen die künstlerischen Gebäudeetappen u.a. des mittelalterlichen Burgpalais, des Rittersaals und der barocken Staatsgemächer. Das "Garnisonsmuseum" schließt sich zeitlich an das "Bomann-Museum" an, beginnt ab 1866, und zeigt Celler Regimente und Lebenswege Celler Persönlichkeiten, sowie exemplarisch Uniformen, Fahnen, Orden und Ausrüstungsgegenstände.

Des weiteren sollte man die Sehenswürdigkeiten der Innenstadt nicht verpassen. Das Herzogschloss ist wohl das bedeutendste Bauwerk der Stadt und gleichzeitig Sommerresidenz des Hannoverschen Hofes. Es stammt aus dem 13. Jahrhundert und das barocke Erscheinungsbild verbirgt eine Schlosskapelle, ein Theater, Staatsgemächer und die Gotische Halle im Innern.

Die 1601-03 erbaute, reichlich verzierte Kalandgasse, das Stichinetti-Haus, das Hoppener Haus, das Alte Rathaus prägen ebenso die Innenstadt, wie die vorherrschenden Fachwerkbauten aus dem 15. bis 18 Jahrhundert.

Einen Abstecher ins kalte Nass ermöglicht das "Celler Badeland". Auf 40.000 m² Fläche verteilen sich ein Whirlpool, Saunen, Sonnenbänke, 7 Badebecken, ein Bolzplatz, ein Bistro und ein Kiosk, 5 Beachvolleyballplätze und 4 Tischtennisplätze. Als Service werden zusätzlich Massagen, medizinische Bäder und Solewannenbäder angeboten.

Alljährlich kann man außerdem zwei Besonderheiten erleben, die "Hengstparade" und den "Weihnachtsmarkt Celle".

Die vom Niedersächsischen Landgestüt Celle inszenierte "Hengstparade" findet von Anfang August bis Ende September statt und zeigt ein atemberaubendes Programm mit 20 Programmpunkten unter denen die Dressurquadrille und die Gespannvorführung auf dem Paradeplatz zwei Höhepunkte bilden. Das 1735 von Kurfürst Georg ||. von Hannover gegründete Landgestüt bildet ihre Hengste bestens aus und beherbergt derzeit insgesamt 180 Tiere.

Der Weihnachtsmarkt Celle legt jedes Jahr zur Weihnachtszeit eine wunderschöne Weihnachtsbeleuchtung der alten Fachwerkhäuser in der Celler Altstadt an den Tag. Die 5 m hohe Weihnachtspyramide und der 10 m hohe Weihnachtsbaum mit Krippe gliedern sich harmonisch in die von 50 originellen Holzhäuschen arrangierte Altstadtplaza. In angemessener Atmosphäre preisen die Händler hier Glas- , Holz- und Keramikkunst, Spielzeug, Weihnachtsschmuck, Kerzen und weihnachtliche Leckereien. Die Kleinen erleben einen besonderem Spaß im Kinderclub "Celly" beim Kinderbasteln oder auf dem Karussell. Ein festliches Rahmenprogramm mit Platzkonzerten, Chorgesängen und Orgelkonzerten lassen eine besinnliche Stimmung aufkommen.




Infos & Reisetipps

Celle ist eine große selbstständige Stadt und 17.372 Menschen (Stand 2006) haben hier ihre Wohnsitz gefunden. Die etwa 480 Fachwerkhäuser bestimmen ebenso den Charakter der Stadt , wie das Schloss im Stil der Weserrenaissance. Das 968 erstmals urkundlich erwähnte Celle untergliedert sich in 17 Stadtteile, von denen eines das seit 1939 eingegliederte Klein Hehlen ist.


Buchtipp


E1 Wandern in Scheuen

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